Eine Japanreise

... eine Fahrradtour durch Japan ( 30. Maerz bis 28. Juni 2006 ) Teil 10
Den ersten Teil der Japanreise veröffentlichen wir mit freundlicher
Genehmigung von Heinz u. Hiroko Fritsch    
www.bilder01.de
 

 Räucherstäbchen aus dem Land des Lächelns

das Hauptgebaeude mit den "Nachtigall-Dielen" die anschleichende
Feinde durch ein quietschendes Geraeusch verraten sollten

 
 
Im Land des Lächelns gibt es die besten Räucherstäbchen
Maiko müssen vier bis fünf Jahre Ausbildung durchlaufen, um eine
Geisha zu werden. Die Ausbildung umfasst u.a. :
traditionellen japanischen Tanz, Gesang, Musizieren,
Blumen-arrangement, Teezeremonie, Kalligraphie, Konversation usw.
 
 
Gute Räucherstäbchen aus den ältesten Manufacturen

eine U-Bahn-Station in Osaka


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bin ich nicht einfach "knuffig" ?



Japanische Räucherstäbchen mit einer Jahrhunderte alten Tradition

Dieser Taxifahrer in Osaka bleibt auch beim Mittagessen angeschnallt.
Uebrigens oeffnet und schliesst sich bei allen Taxis in Japan die hintere
Tuer zum Einsteigen automatisch. Man soll nicht versuchen sie von
Hand zu betaetigen
 

 
Die wichtigsten Etiketteregeln in Japan - um als Auslaender nicht als "Barbar" zu gelten ...
 
Bei Besuchen zu Hause und auch in Ryokans (jap. Hotels) immer Schuhe ausziehen und "slipper" anziehen
diese wiederum werden nur auf den Stein- oder Holz- Fluren und auf keinen Fall auf den Tatami-Matten benutzt!
In Sanitaer- und Toilettenraeumen stehen spezielle Toilettenslipper aus Plastik bereit, die man aber beim
Verlassen unbedingt sofort wieder ausziehen sollte ...
 
Bei Begruessungen genuegt ein Laecheln und eine leichte Verbeugung - Haendeschuetteln ist nicht ueblich,
wird aber meist von Auslaendern als "exotisch" toleriert
 
In Restaurants erfolgt die Bezahlung entweder vor oder nach dem Essen an einer Kasse an der man
jederzeit sofort bedient wird. In einfacheren Lokalen kauft man sich an bebilderten Automaten einen
Bon, gibt diesen an der Theke ab und bekommt dann seine "Bestellung" wie auf den Bildern oder
Atrappen am Tisch serviert.
 
Wenn man zu Mehreren tafelt, ist es ueblich sich gegenseitig die Glaeser einzugiessen -
man giesset sich nicht selbst ein Bei dieser "Zeremonie" halten beide Beteiligte das
Glas / die Flasche jeweils mit beiden Heanden
 
mit den Essstaebchen keinesfalls in irgendwelche Speisen stechen! Feste Suppenbestandteile
isst man mit Staebchen, die Bruehe wird einfach ausgetrunken - am besten orientiert man sich
im Zweifel an einheimischen Tischnachbarn Laute Essgeraeusche ( Schluerfen ) sind nur beim
Essen von Suppe erlaubt und gelten hier nicht als unfein
 
Trinkgelder sind in Japan nirgendwo ueblich - es wird immer exakt abgerechnet - man lehnt
es ab "Almosen" anzunehmen ! Versucht man trotzdem Trinkgelder zu geben, kann das ueberraschte
und sogar veraergerte Reaktionen ausloesen
 
Offene oder gar laute Gefuehlsausbrueche (negative oder auch positive) sind hoechst verpoent
und stossen auf voelliges Unverstaendnis
 
Nicht (oeffentlich) ins Taschentuch schneuzen - in Japan gilt es nicht als unfein bei
Erkaeltungen die Nase hochzuziehen
 
In japanischen Baedern waescht oder duscht man sich unbedingt vorher gruendlich ab, bevor
man in die Wanne / Pool steigt Die Wanne / Pool mit ueblicherweise sehr heissem Wasser dient
nur zur Entspannung und wird von mehreren Leuten benutzt
 
Auch in der Oeffentlichkeit wird keine Zigarettenkippe weggeworfen. Raucher haben feste Plaetze z.B.
an Bahnhoefen, vor offentlichen Einrichtungen (Postamt - Kaufhaus) mit oeffentlichen Aschenbechern.
Waehrend man laeuft, spaziert wird nicht geraucht.
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