Räucherdüfte

Hier finden Sie eine Beschreibung der wichtigsten Räucherstoffe

 
Sie finden Verwendung in Räucherwerk und Räucherstäbchen.
 
Sie können uns ein Tor zur Welt des Transzendenten öffnen
Sie können  uns vor negativen Einflüssen schützen
Sie können die Umgebung von negativen Einflüssen reinigen
Sie können Körper, Geist und Seele reinigen
 
Aloe Vera:
ist in der Hauptsache im Mittelmeerraum, Afrika, Arabien und Mittelamerika heimisch. Seit ca. 6000 Jahren wird Aloe vera als Nutzpflanze
verwendet. Zum ersten Mal wurde sie ca. 1500 v. Chr. schriftlich erwähnt. Eine sehr vielseitige Pflanze die als Creme, Öl, in zahllosen
Lifestyleprodukten,zur Wundbehandlung und natürlich auch zum Räuchern dient.Ihre Heilkräfte sind sagenumwoben, ca. 400 Wirkstoffe
haben Wissenschaftler in ihr entdeckt.In einigen Kulturen wird sie die Königin der Heilpflanzen genannt.In Mexiko wird sie Sabila oder Sabia
"Die heilige Wissende", im Himalaya Kumari (Inkarnation der hinduistischen Göttin Durga) "lebende Göttin" genannt.
Beim Räuchern verströmt Aloeholz einen köstlichen, wärmenden aber auch etwas scharfen Duft.  In der ägyptischen Kultur wird sie den
Gottheiten Osiris und Isis zugeordnet.
 
Wenn Sie eine Aloepflanze Ihr eigen nennen, werden Sie sich bitte der
Einzigartigkeit dieser Pflanze bewusst. Die Wertschätzung gegenüber
dieser Pflanze erstreckt sich seit ca. 6000 Jahren.
 
 
 
Alant (Inule)
Dieses aus Zentralasien stammende Korbblütengewächs war früher in jeden Bauerngarten zu Hause. Heute ist die Pflanze zumeist verwildert.
Die 2-3m hohe Pflanze mit ihren grossen gelben Blüten wächst bevorzugt an feuchten Orten.Alant ist ein Bestandteil des
Kräutersträusschens das an Mariä Himmelfahrt geweiht wird. Bis heute hängt man Kräutersträusschen mit Alant Bestandteil
über Hof und Stall zum Schutz vor negativem. In früheren Zeiten wurde ein Alantamulett als Abwehr- oder Zaubermittel
um den Hals getragen. Die frische Wurzel duftet ganz fein nach Banane. Andere Namen für Alant sind Weihrauch oder Engelwurz.
Die Alantwurzel ist ein Sinnbild für die Kraft der Sonne die sich ja positiv auf unser Seelenleben auswirkt. Räuchern mit Alantwurzel
ist ein sehr gutes Mittel um Räume von negativen Energien zu befreien. Stress, Hektik oder Mutlosigkeit können wir mit einer
Alanträucherung begegnen denn in dieser Wurzel ist ja die Kraft der Sonne. Sie bringt uns dem Hellen, Lichtvollen, der Ruhe und
Zufiredenheit näher. Ferner sagt man ihr eine Gedächtnisfördernde Wirkung nach.
Sie verströmt einen milden, balsamischen und holzigen Duft mit einer Spur von Kampfer.
 
 
 
Aloeholz
auch Adlerholz, Agar, Oud, Agarwood oder Jinkoh genannt, ist der exquisiteste, kostbarste und teuerste Räucherstoff. Er stammt in der
Hauptsache aus Indien aber auch aus Kambodscha, Vietnam und Indonesien. Erst durch einen Pilzbefall des Baumes,
im alter von ca. 70 Jahren kann dieser überaus geschätzte und begehrte Räucherduft entstehen.
Die beste Qualität findet man bei abgestorbenen, Jahrhunderte alten Bäumen bei denen der
Fermentierungsprozess weit fortgeschritten ist. Diese Kostbarkeiten sind teurer als Gold. In Japan werden die Qualitäten in sechs
Kategorien unterteilt. Der japanische Name für Adlerholz ist Jinkoh, was soviel bedeutet wie sinkendes Holz (schwerer als Wasser).
Man könnte es aber auch sinkendes Gold nennen. In der traditionellen chinesischen- wie auch in der ayurvedischen und tibetischen
Medizin hat es seinen festen Platz als Räucherstoff oder Öl. Hier wird es bei Rheuma, Durchfall, Husten, Gicht usw. herangezogen.
Ob in Asien oder Orient, Adlerholz ist ein mystischer Stoff.
Dieser Duft ist Versenkung, Ruhe und  hohe Meditation. Er kann uns ein Tor zur Transzendenz öffnen. Er macht uns achtsam.
Er reinigt die Seele. Er wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend zugleich, ein einmalig, balsamisch-würzig unvergleichlicher
Räucherduft.
 
 
 
Angelika
diese aus Europa stammende Pflanze wird auch Engelwurz oder Erzengelwurz gennant. Etwas Volkstümlichere Namen sind:
Magenwurz, Giftwurz, Theriakwurz oder Brustwurz.
Zum wachsen bevorzugt Sie eine feuchte Umgebung, sie ist deshalb am häufigsten an Fluss- und Bachufern zu finden.
In der Likörherstellung ist Angelika wegen ihres kräftig-würzigen-bitteren Geschmacks geschätzt. Ebenso ist sie eine Zutat beim
Melissengeist.
Als Räucherstoff wird sie zu Reinigungs- oder Schutzräucherungen verwendet. Sie hat stark erdende Eigenschaften die die
Widerstandskraft und das Selbstvertrauen erhöhen können.
Sie verströmt einen stark-würzigen-herb krautigen Duft.
Deshalb wird empfohlen sie besser in Räuchermischungen zu verwenden.
 
 
 
Anis (pimpinella anisum) Frucht
eine bis zu 1m hoch wrdende und zur Familie der Doldenblütler gehörende Pflanze.
Ihr flaumhaariger Stengel trägt rundliche Blätter. Ursrpünglich aus dem Orient stammend, wird er heute meistens in der
ehemaligen UDSSR, Indien, China und auch ím Mittelmeerraum angebaut.
Bei Lebensmitteln und Getränken wird er unter anderem in der Weihnachtsbäckerei und in Raki, Ouzo sowie auch in
Pernod verwendet.
Als Räucherduft hat Anis einen frisch-würzigen Duft, der reinigend, entspannend und das seelische Gleichgewicht
wiederherstellen helfen kann.
 
 
 
Sternanis (illicium anisatum, illicium verum) Frucht
stammt aus Südostasien aber heute in ganz Asien zu finden. Seit langem sind die Sternförmigen Früchte fester Bestandteil von
Räucherwerk und Räucherstäbchen in Asien. In Japan gehört er zu den wichtigsten Zutaten in der Räucherstäbchenherstellung.
Beim Räuchern gibt Sternanis durch seinen balsamisch, feinen und doch würzigen Duft Atmosphäre der Geborgenheit.
Auch wird er gerne für Schutzräucherungen verwendet  und als Kräuteramulett getragen. Der Samen zusammen mit
Weihrauch verbrannt soll die hellseherischen Fähigkeiten fördern.
 
 
 
Stinkasant - Teufelsdreck (Asa foetida)
ist ein Gummiharz aus der Wurzel zweier Ferolaarten die in Afghanistan, Kaschmir und Ostindien beheimatet sind.
Die Pflanze wird bis zu 4m hoch und gehört zur Familie der Doldenblütler. Im indischen werden diese Pflanzenarten
auch Hing genannt.
Das aus der Wurzel gewonnene Harz wird getrocknet und zu Pulver zermahlen.
Teufelsdreck wird unter anderen in der ayurvedischen Medizin, in der indischen Küche und in östlichen Ländern als
Würzmittel für z.B. Salatsaucen verwendet. Auch ist er ein Bestandteil der Worcestersauce. In Persien und auf dem
Balkan wird und wurde er als Potenzmittel gebraucht.
Beim Räuchern sorgt Teufelsdreck für eine starke energetische Reinigung. Er kanh helfen negative Kräfte, Dämonen
und negative Gedanken zu vertreiben. In Tibet ist er seit altersher ein hochgeschätzter Räucherstoff.
Der Duft erinnert an eine Mischung aus Knoblauch, Zwiebeln und Frucht. Ein wirklich "starker" Räucherduft der am bevorzugt
in Räuchermischungen eingesetzt wird.
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