Mala aus hellen Bodhibaumsamen
Unter dem Bodibaum sitzend gelangte Gautama Buddha vor 2500
Jahren in Indien zur Erleuchtung.
Man sieht viele Mönche, Nonnen, Lamas und höhere Rinpoches diese Malas
tragen. Sie schaffen tiefgründige Verbindung zu Meditation und Mantrapraxis.
Die Mala mit 108 Perlen wird während der Rezitation oder beim Singen von
Mantras verwendet. 108 ist eine magische Zahl für jeden Zweck. Es ist wichtig,
dass unsere Gedanken rein sind, während wir das Mantra singen oder rezitieren.
Dann bringen wir dadurch geheime Kräfte zu praktischer Anwendung, die unsere
Entwicklung fördern können. Ein Mantra ist eine Zusammenstellung von
Buchstaben des Alphabets. Die Wirkung entsteht durch die stetige Wiederholung
des Mantras; sie wird tiefgründiger, je länger man die Rezitation fortsetzt. Von
essentieller Bedeutung ist der Klang, der während der Rezitation erzeugt wird.
Dieser Klang erzeugt einen einzigartigen spirituellen Eindruck auf die rezitierende
Person. Man sagt, ein Mantra ist wie ein menschliches Wesen; es entwickelt sich über
verschiedene Stufen, die man durchlaufen muss, bis man die endgültige Wirkung erreicht,
nämlich die Reinigung geistiger Eindrücke. Es gibt verschiedene Mantras mit speziellen,
innewohnenenden Kräften; diese werden von einem Meister übertragen. Diese Mantren
sind die sogenannten "Siddha Mantras". Manche Malas haben zwei Zählhilfen in Form
von Vajra und Glocke. Im Buddhismus symbolisieren diese Methode und Weisheit, das
männliche und weibliche Prinzip. Tierknochen symbolisieren die vergängliche Natur aller
Wesen. Diese Zählhilfen werden während eines Retreats verwendet, bei dem es 100.000
Mantras zu zählen gilt. Es wird empfohlen, die Mala in einem Beutel aufzubewahren,
um ihre Energie zu schützen.
Kugeldurchmesser ca. 13mm
Guruperle ca. 15mm Durchmesser
Malalänge ca. 100cm